

CD.TIPP
Alexandra Silocea: Prokofiev Piano Sonatas 1-5
Als "Alexandra die Große" wurde die junge, zurzeit in England lebende Pianistin Alexandra Silocea vom britischen "Gramophone Magazine" bezeichnet. Mit Wien verbindet sie ihre Ausbildung, die sie hier und in Paris absolvierte. Aus diesem Grund präsentierte sie ihre Debüt-CD mit den Klaviersonaten 1-5 von Sergei Prokofiev - aufgenommen auf einem Steinway-Flügel - am 26. Mai im Steinway-Haus Wien!
Avie Records präsentiert die junge, ausgezeichnete Pianistin Alexandra Silocea, die auf ihrer Debüt-CD ihr Signatur-Repertoire, Prokofievs Klaviersonaten 1-5, vorstellt. Als "richtiges Kraftpaket" und eine Pianistin "mit Ausstrahlungskraft und musikalischer Tiefe“ beschrieben, darf man auf die Einspielung der aufstrebenden Künstlerin gespannt sein.
Alexandra Silocea war Stipendiatin des Herbert von Karajan Centrums Wien und wurde u.a. von Theodor Rogler, der Fondation Meyer, dem Rotary Club Wiener-Neustadt, der Neustädter Sparkasse sowie von Steinway London gefördert. Nach ihrem Debüt im Wiener Konzerthaus mit dem Wiener Kammerorchester gefolgt von Soloabenden im Wiener Musikverein sowie in der Carnegie Hall New York 2009, kam sie über den leider jüngst verstorbenen John Barnes zum Label Avie Records. Barnes war ein unersättlicher Späher nach jungen Talenten - ihm ist es posthum also zu verdanken, dass nun ein neuer Stern am Pianistenhimmel aufgeht!
DIE CD
Sergei PROKOFIEV (1891 – 1953): Piano Sonatas Nos. 1 - 5
Aufgenommen auf einem Steinway Konzertflügel D-274 im September 2010 in der St. Dunstan Church (Mayfield, Englang) bei Avie Records (produziert und herausgegeben von Sébastien Chonion)
Playlist:
Sonata No. 1 Op. 1 in F minor
1. Allegro (7:41)
Sonata No. 2 Op. 14 in D minor (17:55)
2. I Allegro, ma non troppo (5:49)
3. II Scherzo: Allegro marcato (1:51)
4. III Andante (5:31)
5. IV Vivace- Moderato- Vivace (4:44)
Sonata No. 3 Op. 28 in A minor
6. Allegro tempestoso- Moderato- Allegro tempestoso (7:19)
Sonata No. 4 Op. 29 in C minor (16:33)
7. I Allegro molto sostenuto (5:41)
8. II Andante assai (7:16)
9. III Allegro con brio, ma non leggiere (3:36)
Sonata No. 5 (revised edition) Op. 135 in C Major (15:29)
10. I Allegro tranquillo (6:08)
11. II Andantino (4:49)
12. III Un poco allegretto (4:32)
Spielzeit: 65:16
"Scharfsinn und Schwung ... eine ausgezeichnete, frische, geistreiche Leistung"
The Daily Telegraph (UK)
Sehr empfehlenswert ist das Video über die Produktion der CD , durch das man einen guten Eindruck von der Besonderheit der Pianistin und der Aufnahme erhält:
Bestellung: Die CD ist weltweit bestellbar bei Avie Records oder Amazon.
DIE KÜNSTLERIN
Nach Alexandra Siloceas Debüt am Wiener Konzerthaus mit dem Wiener
Kammerorchester 2008 , gefolgt von Solo- Abenden im Wiener Musikverein
sowie in der Carnegie Hall New York in 2009, wurde sie als ein "richtiges
Kraftpaket" gepriesen, eine Pianistin mit „Ausstrahlungskraft und musikalischer
Tiefe“ und konnte dadurch ihren Ruf als eine der führenden Pianisten ihrer
Generation etablieren.
Alexandra Silocea gewann zahlreiche Preise in ihrem Heimatland Rumänien,
aber auch in Griechenland, Frankreich, Deutschland, Italien und den
USA. Sie trat als Solistin und Kammermusikinterpretin in Rumänien,
Österreich, Deutschland, Frankreich, Polen, Tschechien und den USA auf
und erhielt Einladungen zu Musikfestspielen wie z. B. dem Dvořák- Festival,
der Langen Nacht der Musik, den Musikfesttagen an der Oder, zu der
Konzertreihe „Haarpaintner“ sowie zu den „Galicja“,„Arcus“ und „Meads
Music“. Alexandra Silocea spielte mehrfach für den rumänischen Rundfunk, ihre
Einspielungen werden dort im Archiv für besonders ausgezeichnete Aufnahmen
– der „Goldenen Phonothek“ – aufbewahrt.
Geboren 1984 in Rumänien mit deutsch-russischen Wurzeln, studierte
Alexandra Silocea zunächst an der „George Enescu“ Musikschule Bukarest
(Rumänien – Prof. G. Enasescu) und im Alter von 16 Jahren begann sie ein
Musikstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien
unter der Schirmherrschaft von international anerkannten Lehrern wie
O. Maisenberg, J. Marian, M. Hughes, M. Krist und Ch. Berner. 2008 begann sie
am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris ein zweites
Masterstudium, wo Th. Paraschivesco und L. Cabasso zu ihren Lehrern zählten.
Alexandra Silocea erhielt das „Herbert-von-Karajan“ Stipendium sowie
Stipendien der Theodor-Rogler-Stiftung und der Fondation Meyer. Sie wurde
zudem vom Rotary-Club Wiener Neustadt und der Wiener Neustädter Sparkasse
gefördert.
Für die Produktion dieser CD mit Prokofievs ersten fünf Klaviersonaten bedankt
sich Alexandra Silocea herzlich bei dem jüngst verstorbenen John Barnes, der
mehrere Aufnahmen für Avie produziert hatte. Barnes war ein unersättlicher
Späher nach jungen Talenten und arbeitete jahrzehntelang hinter der Bühne in
Glyndebourne, wo er jede Inszenierung für das Archiv des Opernunternehmens
aufnahm. Sein Nachfolger in Glyndebourne, Sébastien Chonion, produzierte die
hier vorliegende, Alexandra Siloceas Debüt CD.
© Alexandra Silocea / Steinway-Haus Wien
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